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Mitteilung vom: Donnerstag 23. August 2012

ES LEBE DIE ANASTROPHE! - „Shooting Stars“ der Berliner Kunstszene im Kulturhaus Pflach

Zum Raum für „anastrophale Kultur“ wird am Freitag, 24. August, ab 19.00 Uhr das Kulturhaus Pflach bei Reutte. Diesen Begriff verwendet der Berliner Künstler, Philosoph und Aktivist Krystian Schneidewind. Er beschreibt damit „die plötzliche Wendung zum Guten“ und erklärt die Herkunft des Begriffes aus dem Griechischen: άνά = hinauf, στρέφειν = wenden.

Gemeinsam mit der preisgekrönten Berliner Mode-Künstlerin Karen Jessen und dem oberösterreichischen Maler und Bildhauer Andreas Buttinger-Caspar war Schneidewind einen Monat lang „Artist in Residence“ in Pflach. Die Einladung dafür hatte Dr. Gabriele Lehner ausgesprochen, eine gebürtige Pflacherin, die in Wien erfolgreich ihre Personalberatung aufgebaut hat, Lehner Executive Partners. In der Sternwartestraße in Wien eröffnet sie am 31. August den Kulturraum STERNW*ARTE mit einer Show ihrer „anastrophalen“ Künstlerfreunde. Vorab ist die STERNW*ARTE nun zu Gast in Pflach. „Icke erfahre diesen Raum, diesen Space hier, genau so, wie es das Wort schon beschreibt: voller heller Sternenbilder zur Orientierung und voller ARTE, also voller Kunst, die wir jetzt produzieren“, sagt Schneidewind. „Und nicht nur die Natur selbst, sondern auch die Mythen und Symbole Tirols haben eine ungeheuere Kraft“, zeigt sich der Berliner Künstler begeistert von seinen Erkundungen und Erlebnissen der letzten Wochen im Außerfern. Er selbst arbeitete bis vor kurzem mit anderen Künstler-Aktivisten der Occupy-Bewegung in einer Halle der Biennale Berlin an der Umsetzung aktueller Elemente aus der Street-Art für den Protest der welteiten Occupy-Wallstreet-Bewegung. 

 

Auch die Inspirationen der Mode-Künstlerin und Dozentin der Internationalen Kunsthochschule ESMOD in Berlin, Karen Jessen, kommen aus der Street-Art. Ihre spektakulären, in London (Graduate Award der Fashion Week) und Berlin (Prix Createur) preisgekrönten Arbeiten bestehen aus recycleten T-Shirts, Jeans und Ledersofas. Auch ihr Fashion-Video erhielt mittlerweile Auszeichnungen. Den Soundtrack schuf der in Berlin lebende Innsbrucker Roman Schönbichler, der z.B. auch die Kristallwelten in Wattens mit seinen Klängen verzaubert. Extra für Pflach produzierte er nun den Ambient-Sound „STERNW*ARTE“, den er selbst am Freitag in Pflach erstmals zur Aufführung bringt. 

 

Andreas Buttinger-Caspar gestaltet gleich im Anschluss eine Show im Artspace Vienna, für die er in Pflach produzierte: „Nur selten in meinem Leben hatte ich einen derartigen Flow und so viele Inspirationen wie hier in Tirol“. Studiert hatte er in Berlin bei Prof. Lothar Fischer und Prof. Georg Baselitz sowie in Linz. Er thematisiert in seiner Kunst sowohl unsere Verwurzelung in der Natur als auch die urban-industrielle Lebenswelt unserer Tage. Dr. Gabriele Lehner und der Mit-Initiator der STERNW*ARTE, der Zukunfts-Experte Christoph Santner, planen nach dieser ersten so positiven und anastrophalen Erfahrung, regelmäßig „Artists in Residence“ nach Pflach zu bringen. Denn die volle Unterstützung der Gemeinde, besonders durch Vizebürgermeister Sieghard Insam, begeistert beide. „Wer weiß: Vielleicht entdecken wir ja hier noch den einen oder anderen Shooting Star“, schmunzelt Christoph Santner. Auf jeden Fall ist es geplant, nach der Ausstellung gemeinsam auf den 18 Meter hohen Vogelturm in Pflach zu gehen. Kann sein, dass er künftig öfter in einer nächtlichen Zweitnutzung als Sternwarte dient. Und mit etwas Glück werden auch echte Shooting Stars, also echte Meteoriten und Sternschnuppen gesichtet. „Dann hat man ja einen Wunsch frei“, weiß Dr. Gabriele Lehner, „und ich wünsche mir, dass in meiner Heimat Pflach und hier im Außerfern über die Zeit ein ganzer strahlender Kosmos für neue, inspirierende, internationale, anastrophale Kunst entsteht. Warum auch nicht?“

 

Weitere Infos: Christoph Santner

0043-664-8603-889      

Gespräche mit den Künstlern sind vorab möglich

 

Das preisgekrönte Fashion Video von Karen Jessen mit dem Sound von Roman Schönbichler, finden Sie auf: http://vimeo.com/43520954

 

Roman Schönbichler, Innsbruck – Berli

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