Das Kloster und die Basilika St. Mang
Sankt Mang Füssen
Der Einsiedler Magnus von Füssen gründete im 8. Jahrhundert auf der Stelle des heutigen Klosters ein Oratorium. Der, im Kloster, verfasstes Lebenslauf des heiligen Magnus darf nur als symbolische Geschichte verstanden werden, da sein Lebenslauf über die lange Zeit ständig erweitert wurde.
Die Abteigründung kam aus politischen Machtinteressen der Augsburger, da das Kloster mit seiner Position auf der bedeutenden Fernstraße nach Oberitalien einen wichtigen strategischen Punkt besetzte. Im Mittelalter wurde die Abtei von einer benediktinischen Mönchgemeinschaft geführt, die sich bemüht hatten, nach den Regeln des heiligen Benedikt zu leben.
Das Barockkloster Sankt Mang wurde von Gegenreformatoren gebaut, um den „Neid aller Kunstfreunde" zu erwecken. Der Architekt Johann Jakob Herkommer entwarf einen beeindruckenden Baukomplex angelegt an die Venezianische Architektur.
Im Nordflügel des Klosters befindet sich heute das Füssener Rathaus und im Südflügel das Museum der Stadt Füssen mit Schwerpunkten der Geschichte des St. Mang Klosters, Lauten- und Geigenbau, sowie die Stadtgeschichte.
Bekannte Künstler die am Bau der Sankt Mang beteiligt waren:
- Johann Jakob Herkomer, Baumeister und Fresko-Maler
- Anton Sturm, Bildhauer
- Johann Georg Fischer, Steinmetz und Mauerer
- Matthias Lotter, führender Stuckateur
- Dominikus Zimmermann, Stuckateur und Baumeister
- Joseph Fischer, Stuckateur
- Francesco Bernardini, Fresko-Maler
- Franz Georg Hermann, Fresko-Maler
- Gianantonio Pellegrini, Maler
- Thomas Seitz, Altarbauer
- Stuckateur Andreas Jäger, Orgelbauer
Kloster Sankt Mang Füssen
Pfarrgemeinde St. Mang in FüssenLuitpoldstr. 20
87629 Füssen
Tel. 08362/6190
Fax 08362/39232
www.stmang.de



