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Künstlerfamilie Strigel aus Memmingen

Drei Generationen der Strigel-Künstler

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Familie Strigel und Ihr künstlerisches Schaffen

Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert
Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert
Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert
Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert
Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert
Bernhard Strigel: Schlafender Grabwächter mit Streitkolben und Schwert

Drei Generationen der Künstler, Hans Strigel der Ältere (Maler), Ivo Strigel (Bildhauer) und Bernhard Strigel (Maler) lebten und arbeiteten im Allgäu zwischen ca. 1430 und 1528 Ihr Schaffen prägte die allgäuerische Architekturlandschaft und machte Memmingen zu einem Zentrum der Bildenden Kunst (Memminger Schule).


Hans Strigel d. Ä. bemalte viele Altäre, produzierte unzählige Bilder und schnitzte einige Kunstarbeiten für Kirchen und Klostern in Schwaben. Er erwarb eine Bildhauer-Werkstatt in der seine Söhne den Betrieb ausbauten, Sie hinterließen somit ein Erbe an Kunstwerken, die heute noch in Form von spätgotischen Figuren und Altären in Gebieten südlich von Memmingen zu finden sind.


Ivo Strigel war als Bildhauer tätig und baute die Altäre in Disentis (Graubünden), Memminger Altar in der Frauenkirche in München, Herz-Jesu-Altar im Kaiserdom in Frankfurt am Main und einen Flügelaltar in der Pfarrkirche Son Giagl (Bivio/Graubünden).


Bernhard Strigel, der letzte Schössling der Künstlerfamilie lebte in der Zeit des Umbruchs zwischen Spätgotik und Renaissance. Nach Lehrjahren in der Werkstatt seines Vaters holte er sich verschiedene künstlerische Impulse in mehreren schwäbischen Städten. Die freien Ideen und Impulse für eigene Ideen und Werke holte er sich auf einer Reise in die Niederlande.


Ausschlaggebend für seine Karriere und die ausreichende Anzahl an künstlerischen Aufträgen war seine Bekanntschaft mit dem Kaiser Maximilian I. Als Kaisers Hofmaler schaffte er wiederholt etliche Portraits der Adligen. Bemerkenswert ist es, das Bernhard Strigel der Zeitgenosse des Dürers - der bedeutendsten deutschen Maler, Grafiker, Mathematiker und Kunsttheoretiker im damaligem Europa – die unzähligen Aufträge des Kaisers bekam. So schaffte er eine große Zahl an religiösen Werken, Portraits, Zeichnungen und in seinen späteren Jahren Portraits von Bürgern sowie Landschaftsbilder.


Viele seine Werke – sowie die Werke der Künstlerfamilie – sind heute im Strigel-Museum im Memminger Antonierhaus zu bewundern.  

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