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Kurzbiografie des Johann Jakob Herkommers

Barocker Baumeister aus dem Ostallgäu

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Jakob Herkomers Biografie

Johann Jakob Herkomer wurde am 3. Juli 1652 in Roßhaupten, Ortsteil Sameister, als Sohn eines Gasthofbetreibers bei der Thurn und Taxis Poststation geboren. Nach abgebrochener Lehre bei dem Lechbrucker Maler Johann Georg Knappich in Augsburg, zog er nach Italien und arbeitete in den darauffolgenden Jahren für die lombardische Adelfamilie Collalto. In der Blütezeit des Barocks lernte Herkomer sein Bauhandwerk in Belluno und Venedig.

Nach der Rückkehr ins Allgäu im Jahre 1685 baute er eine Kapelle neben dem Gasthof seiner Eltern, die als Familiengrabstätte dienen sollte. Als Architekt, Freskomaler und Stuckateur, steckte er sein ganzes Können in diesen Musterbau, was ihm schon bald neue Bauaufträge im Allgäuer Raum bescheren sollte.

Seine größten und bekanntesten Werke sind das Kloster und die Kirche St. Mang in Füssen.

Einige der von Herkommer vorgenommenen Modernisierungen der sakralen Gebäude im barocken Stil waren die Augsburger St.-Moritz- und Hl.-Kreuz-Kirche in Augsburg. Außerdem war er als Berater für den Konventbau in dem Benediktinerkloster in Ottobeuren und für den Bau der Klosterkirche in Weingarten verantwortlich.

Als Freskenmeister hinterlässt er seine bildenden Kunstwerke auf den Wänden der Kirchen St. Sebastian, St. Anna und im Kloster St. Mang in Füssen, sowie in der St. Lorenz Kirche in Kempten. Weitere Bilder sind in der Sameister Kapelle und in den "Benediktiner Heiligen "in Waltenhofen zu sehen.

Johann Jakob Herkomer starb am 27. Oktober 1717 im Füssener Kloster St. Mang.

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