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Kurzbiografie der Heiligen Crescentia von Kaufbeuren

Eine Allgäuer Heilige - die wegweisende Seelenführerin

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Biografie von hl. Crescentia

Heilige Crescentia von Kaufbeuren
Heilige Crescentia von Kaufbeuren
Heilige Crescentia von Kaufbeuren
Heilige Crescentia von Kaufbeuren
Heilige Crescentia von Kaufbeuren
Heilige Crescentia von Kaufbeuren

Im Jahr 1682 wurde Maria Crescentia Höß, in der armen Familie des Webers Mathias Höß in Kaufbeuren geboren. Sie wurde am 25. November 2001 von der katholischen Kirche in Rom für heilig gesprochen. 

 

Sie wollte Ordensschwester werden, jedoch konnte ihr Vater nicht die nötige Mitgift aufbringen. Erst durch die Vermittlung des evangelischen Bürgermeisters gelang es ihr, in das Franziskanerinnen-Kloster als Schwester Crescentia (die Wachsende) aufgenommen zu werden.

 

Unter den strengen Gehörsamsregeln im Kloster lebend, wurde sie erstmals als nicht gleichwertig akzeptiert. Durch die willige Erfüllung der Gehorsamsübungen, ihrer Ausdauer und außergewöhnlichen Frömmigkeit wurde sie zunächst Pfortenschwester und Novizenmeisterin. 1741 wurde ihr schließlich die Einstimmung zur Oberin gewährt. Sie führte das Kloster in einem verständnisvollem Miteinander und verfügte außerdem über eine sehr gutes wirtschaftliches Können, wodurch sie für das Kloster eine langfristig Existenz sicherte.

 

Sie wurde von geistlichen und weltlichen Größen (z.B die Äbte, Kurfürste, sogar eine Kaiserin) sowie vom einfachen Volk – von nah und fern – verehrt und um Rat gebeten. In einem ihrer Briefe an das Dreifaltigkeits-Kloster in München schrieb sie: »Die Briefe mehren sich sehr. Nur in diesem Jahr sind es schon 800, die beantwortet sein wollen ... alle befehlen ihr Kreuz und Anliegen in ihr [Crescentias] Gebet.«

 

Sie starb am Ostersonntag im Jahr 1744 im Alter von 61 Jahren. Das löste in der Bevölkerung großen Trauer aus, was die Wallfahrt zu ihrem Grab in der Kaufbeurer Klosterkirche einsetzte. In der Kaufbeurener Klosterchronik ist eine Zahl von 60 - 70.000 Wallfahrern aufgezeichnet worden.

 

Crescentia ließ sich in ihrem Leben ganz von Gott beschenken und schenkte sich ihrerseits wieder ganz den Menschen. Sie war das Vorbild für die Durchsetzung der christlichen Werte im Alltagsleben. Sie setzte sich schon damals durch ihren Mut, als ein großes Vorbild für die Frauen in der Kirche und im ökumenischem Leben ein. Sie ist heute noch für viele Menschen als Volksheilige die wegweisende Seelenführerin.

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