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Kloster und Benediktinerabtei Ottobeuren

Das Ottobeurer Kloster - ein Kulturerbe schlechthin

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Benediktinerabtei Ottobeuren

Die Ottobeurer Mönche beten und singen jeden Tag viermal gemeinsam, beginnend mit dem Morgengebet um 05.30 Uhr. Während des Tages arbeiten die meisten Ordensbrüder als Gärtner, Bäcker, Imker, Schreiner oder gehen Hausmeistertätigkeiten nach.

 

Gründung, Lage und Ort

Das dem Hl. Alexander und Hl. Theodor geweihte Kloster wurde 764 durch Silach, einen alemannischen Adligen gestiftet. Das Herrschaftsgebiet des Klosters umfasste zu seiner Blütezeit im 13. Jahrhundert 27 Dörfer des Umlandes. Es wurde 1802 im Zuge der Säkularisierung aufgelöst, einige Mönche durften allerdings in Ottobeuren bleiben. 1835 wurde das Kloster wieder errichtet, 1918 wurde es wieder zur selbständigen Abtei und heute leben dort 22 Benediktinermönche.

 

Besonders bedeutend ist die Klosterbibliothek, deren Ursprünge in der Gründungszeit des Klosters liegen. In der Bibliothek finden sich neben vielen mittelalterlichen Handschriften, Hunderten von Inkunabeln und frühen Drucken etwa 15.000 in Schweinsleder gebundene Folianten.

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Kloster und Benediktinerabtei Ottobeuren

Kloster und Benediktinerabtei Ottobeuren


Sebastian-Kneipp-Straße 1
87724 Ottobeuren
Tel. 08332/7980
Fax 08332/798125

E-Mail
www.abtei-ottobeuren.de

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