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Seen und Flüße im Allgäu - Weißensee (Füssen)

Der Weißensee bei Füssen im Allgäu für Surfer und Badegäste

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Der Weißensee

Bootsverleih am Weissensee
Bootsverleih am Weissensee

Er ist 2,4 Kilometer lang, fast 600 Meter breit und bis zu 25 Meter tief, er hat eine Fläche von 1,35 Quadratkilometer und ein Einzugsgebiet von fast 15 Quadratkilometer. Der Weißensee.

Woher sein Name rührt, weiß niemand so genau. Es gibt da die Theorie, dass der See so heißt, weil er durch den abgelagerten Kalk weiß wirkt, oder weil um ca. 600 n. Chr. Ein Alemanne namens Wizo hier hauste. Die Herren von Wicense erwähnten ihn im 12. Jahrhundert zum ersten mal urkundlich. König Pippin – der Frankenkönig – vermachte 753 den See und sein umliegendes Gebiet dem Bischof Wikterp von Augsburg zugunsten von dem neu gegründeten Kloster St. Mang. 1928 erwarb die Stadt Füssen den See und das Fischereirecht von einem Privatmann.

 

Der Lechgletscher und die Eiszeiten sowie vermutlich Toteis gaben dem Weißensee sein heutiges Aussehen. Für Angler ist der See ein Paradies. Hier gibt es Zander, Hechte, Schleien, Renken, Saiblinge, Karpfen und Seeforellen. Aber nicht nur die Fischarten sind zahlreich, auch viele Wasservögel wie zum Beispiel Haubentaucher, Blässhühner, Schwäne und viele Wildenten sind hier heimisch. Wer Lust bekommen hat zu Anglen oder mit dem Boot rauszufahren kann sich hier melden:

Bootsverleih

Rolf Selbach

Feibad Weißensee

Tel. 08362/7164

 

Wer die Pflanzenwelt entdecken und eine kleine Wanderung machen will, kann den See umrunden. Bei den Einheimischen und Touristen wird der See gern als Badesee genutzt. Aber nicht nur der See selbst hat viel zu bieten, sondern auch die gleichnamige Ortschaft.

Der Weißensee
Der Weißensee

Weißensee besitzt eine Vielzahl von Kirchen. Direkt über dem Weißensee liegt die Pfarrkirche St. Waldburga welche von einem Friedhof umgeben ist und deren Ursprung bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht und daher stammt der Unterteil des romanischen Kirchturms. In der Barockzeit wurde die Kirche zum letzten Mal umgestaltet, der Choraltar aus dem Jahre 1715 wurde von Dominikus Zimmerman – dem Erbauer der Wieskirche – erbaut. Der Pfarrhof von 1766, der als Quadrat angeordnet ist, das Schmuckkästchen, steht – unterhalb des Friedhofs – zum Eingang eines kleinen Ruhegärtchens.

Des weiteren gibt es die Kirche St. Nikolaus in Oberkirch – einem der 23 Ortsteile von Weißensee – welches ein wunderbares Schmuckstück der Gegend ist. Die Gotik des 14. Jahrhunderts ist besonders an dem gewölbten Chor zu erkennen. In frühbarocker Zeit (1617) wurden Kirchenturm und -schiff umgestaltet. Nach dem Dreißigjährigen Krieg statteten Meister aus Vils, Weilheim und Füssen die Kirche mit Fresken, Kanzel und Altären aus.

Aus dem 17. Jahrhundert gibt es die Kleine Kapelle für den Hl. Josef im Ortsteil Wies zu sehen.  

Weißensee

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