Besuchen Sie uns auf Facebook  Folgen Sie uns auf Twitter Besuchen Sie uns auf YouTube  Besuchen Sie uns auf Google+  

Seen und Flüße im Allgäu - Starnberger See (Starnberg)

Natur | Seen

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Der Starnberger See

Quelle: Petermann 2005
Quelle: Petermann 2005

Der Starnberger See liegt südwestlich der Landeshauptstadt München und ist dank seiner sehr großen Durchschnittstiefe der wasserreichste See Deutschlands (wenn man von dem Drei-Länder-See Bodensee absieht). Südlich von Possenhofen, am Westufer, liegt die kleine Insel »Roseninsel.«

Aufgrund des Flusses Würm, der den einzigsten Abfluss für den See darstellt, hieß der See »Würmsee«. Seit 1965 heißt der See offiziell Starnberger See.

Der circa 20 Kilometer lange See wurde durch den tragischen Tod von König Ludwig II. von Bayern im Jahre 1886 bekannt. Heute erinnern die Votivkapelle und ein Holzkreuz im See an den verstorbenen »Märchenkönig«.

Roseninsel (Quelle: Petermann 2005)
Roseninsel (Quelle: Petermann 2005)

Die Fischerei am Starnberger See

Die Geschichte der Fischerei dieses Sees ist so alt, wie die der ersten Siedlungen vor etwa 30.000 Jahren. Auf der Roseninsel wurden 1989 ein bronzener Angelhaken und ein Einbaum aus dem 8. oder 9. Jahrhundert vor Christus gefunden.

 

Damals wie heute wurde das Angeln und das Fischen mit Netzen sowohl als Sport als auch zum Nahrungserwerb am Starnberger See privat und gewerblich betrieben. Um etwa 1.000 nach Christus ließen die bajuwarischen Adelshäuser die Fischerei durch Leibeigene gegen Abgaben betreiben. Dabei waren die Fische der bayerischen Seen in den besseren Häusern neben Wild eine sehr beliebte Speise. Die Fischer selbst hatten es zu dieser Zeit am härtesten. Die teils gefährliche Arbeit konnte die Fischer aufgrund der Abgaben leider nicht immer gut ernähren.

 

Die verschiedenen Fischarten wurden gängigerweise in »edle«, »geringere« und »letztes Fischwerk« unterteilt. Wegen dem hohen Vorkommen waren die Hechte und Renken als »Brotfische« sehr geschätzt und wurden als verbreitetes Hauptnahrungsmittel genutzt. Leider wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts der Hechtbestand durch die Hechtpest derart dezimiert, dass sich die Population bis heute noch nicht erholt hat.

Angeln am Starnberger See

 

Besatz: Renke, Seeforelle, Seesaibling, Brachse, Hecht, Karpfen, Rutte und Waller.

 

Kartenausgabe:

Strandbad und Bootsverleih: 08158/1313

(Ausgabestelle der Fischergenossenschaft Würmsee)

Quelle: Petermann 2005
Quelle: Alexander Z. 2005

Lage Starnberger See

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Verwandte Allgäu-ABC Seiten

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Vorherige Seite
Zu den Favoriten hinzufügenRSS-Feed - Allgäu-ABCZum Anfang der Seite
Sie sind hier: 
Allgäu Info | Das Allgäu-ABC ist das Nachschlagewerk für Urlaub, Ferien und Freizeit in den Alpen mit Hotel- und Zimmersuche.