Besuchen Sie uns auf Facebook  Folgen Sie uns auf Twitter Besuchen Sie uns auf YouTube  Besuchen Sie uns auf Google+  

Seen und Flüsse im Allgäu - Pöllatschlucht (Hohenschwangau)

Die Pöllatschlucht bei Hohenschwangau

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Der Weg in die Pöllatschlucht
Der Weg in die Pöllatschlucht

Die Pöllatschlucht

Die Pöllat, ein kleiner Gebirgsbach der sich oben von der Marienbrücke über kleine Wasserfälle bis hinunter ins Tal von Hohenschwangau durch die Pöllatschlut seine Weg gebahnt hat, ist ein beliebes Ausflugsziel.

Die von schroffen Felswänden gesäumte Schlucht wurde schon in der Generation Maximillians II. als besonders attraktives Stück Natur entdeckt. Der damals noch hölzerne Steg der Marienbrücke wurde durch Ludwig II., während Schloss Neuschwanstein gebaut wurde, durch die jetzige freitragende Eisenkonstruktion ersetzt. Beim Bau der Marienbrücke wurde zum ersten Mal eine für die damalige Zeit völlig neue Konstruktionsweise erfolgreich getestet: In 90 Meter Höhe über dem Pöllatfall wurden die Eisenträger durch Vorbauen der einzelnen Trägerfläche von den auf beiden Seiten im Felsen befestigten Verankerungen aus, ohne weitere stützende Rüstung, aufgestellt. Die Geländer sind bis heute im Original erhalten.

 

Wasserfall

Die herabstürzenden Wassermassen haben die Felsen rundgeschliffen und schöne Kolke aufgeformt. Kleine und größere Wasserfälle erfreuen das Betrachterauge auf dem Weg der Pöllat hinab ins Tal.

König Ludwig II. hat 1881 in einem Brief geschrieben: »Die Aussicht von dort oben ist bezaubernd schön, besonders auch der Blick von der Marienbrücke aus auf die Burg, welche die Wartburg, die mit Recht so viel gepriesene, was Lage, sowie architektonische Pracht und Glanz der Gemälde betrifft, weit überstrahlen soll.«

Ein aussichtsreicher Aufstieg für die Fortgeschrittenen unter Ihnen ist der Wanderweg von Hohenschwangau über die Gipsmühle und Pöllatschlucht bis zur Marienbrücke, die in einem 44 Meter hohem Bogen die Pöllat überspannt.

 

Von dieser können Sie die atemberaubende Aussicht auf das Schloss Neuschwanstein genießen. Weiter geht es dann per Gratweg zur Bergstation Tegelberg. Dort gibt es in der Sonnenterasse alle möglichen Speisen und Getränke, die das Wanderherz höher schlagen lassen.

 

Ins Tal kommt man entweder mit der Tegelbergbahn oder zu Fuß auf dem Abstieg über den Schutzengelweg. Hier wird man durch Schautafeln, die sich am Rande des Kulturpfades befinden, über eiszeitliche Meeresbodenschätze, die Römer, den Bergwald und vieles mehr informiert. Die Gehzeit beträgt je nach Tempo zwischen 3 und 5 Stunden. Die Pöllatschlucht kann man im Sommer sowie im Winter erkunden. Eine atemberaubende Kulisse ist jedoch in allen Jahreszeiten zu bewundern.

Marienbrücke

Wichtige Hinweise:

  • bitte festes Schuhwerk anziehen
  • auf Gischt befeuchteten Stellen erhöhte Rutschgefahr
  • kleine Kinder bitte gut an der Hand halten
  • bei schlechtem Wetter besteht generell Rutschgefahr
  • nicht über die Absperrungen klettern
  • die Warnungen immer beachten

Das 360° Panoramabild wurden von der Marienbrücke, oberhalb der Pöllatschlucht, gemacht und eröffnet einen majestätischen Blick auf das Schloss Neuschwanstein.

Lage Pöllatschlucht

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu
Vorherige Seite
Zu den Favoriten hinzufügenRSS-Feed - Allgäu-ABCZum Anfang der Seite
Sie sind hier: 
Allgäu Info | Das Allgäu-ABC ist das Nachschlagewerk für Urlaub, Ferien und Freizeit in den Alpen mit Hotel- und Zimmersuche.