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Allgäu-ABC, alle Informationen über Allgäu-Bayerisch-Schwaben

Kneipp | Kur | Wellness

Allgäu-ABC - Das Nachschlagewerk über das Allgäu

Der Weg zur Kur

1. Ihr Arzt empfiehlt per Attest eine Kur

2. Sie legen Ihrer Kasse bzw. Beihilfestelle einen schriftlichen Antrag vor

3. Eventuell prüft ein Vertrauensarzt, dann entscheidet die Kasse

4. Auswahl des Badeortes und des Kurbetriebes

5. Sie fahren zur Kur: Die Abrechnung erfolgt direkt mit den Kostenträgern

 

Vorbeugen ist besser als Heilen! Rehabilitation geht vor Rente! Nach wie vor sind Kurmaßnahmen eine der Säulen unseres Gesundheitswesens. Sie sind anerkannte Heilverfahren, die vorzugsweise in Form der ambulanten Vorsorge- oder Rehabilitationskur (früher "offene Badekur") oder als stationäre Sanatoriumskur, aber auch in der Kurklinik gewährt werden. Zuständig für die Verordnung von Vorsorge-, Heil- und Rehabilitationskuren sind Ihr Haus- oder Facharzt, der Betriebsarzt sowie Ihre Krankenkasse.

Zuschüsse

Um Ihre Planung für Ihren nächsten Kuraufenthalt im Allgäu zu erleichtern und alle Zweifel auszuräumen, informieren wir Sie darüber, wie Sie Zuschüsse für Ihre Kur von Ihrer Krankenkasse erhalten.

Ambulante Kuren

Die ambulante Kur gibt es nach wie vor! Das heißt: Freie Ortswahl, freie Arztwahl, freie Terminwahl und freie Wahl der Unterkunft. Im neuen Gesetz heißt diese Kurform "Ambulante Vorsorgekur" oder "Ambulante Rehabilitationskur". Begleitend zu diesem ambulanten Kurverfahren ist die Möglichkeit einer Teilnahme an kurbegleitenden Maßnahmen, wie Seminare, Entspannungstherapien, Raucherentwöhnungen, Bewegungstherapien (auch Rückenschule) und Ernährungstherapien (theoretische und praktische Ernährungstherapie), gegeben.

 

Zuschüsse: Für diese Kurform werden folgende Leistungen von Ihrer Krankenkasse gewährt: Für den Kur- oder Badearzt erhalten Sie einen Badearzt-Schein. Alle ärztlichen Leistungen während Ihrer Kur werden von Ihrer Krankenkasse übernommen. Für Unterkunft, Verpflegung und Kurbeitrag erhalten Sie einen Zuschuss. Für ärztlich verordnete Kurmittel (Bäder, Massagen, Gymnastik usw.) übernehmen die Krankenkassen 90% der Kosten. Sie haben in der Regel lediglich 10% der Kurmittelkosten als Selbstbeteiligung aufzubringen. Über Einzelheiten informiert Sie Ihre Krankenkasse, bei der Sie rechtzeitig vor Antritt Ihrer Kur einen Kurantrag stellen sollten.

Stationäre Kuren

Stationäre Kuren und Rehabilitationsverfahren werden von den Rentenversicherungsträgern (BfA, LVA, Knappschaften) und den Krankenkassen übernommen. Angehörige des öffentlichen Dienstes erhalten für ihre Kuren Beihilfe. 

 

Übrigens...

Eine Kostenübernahme der Kur hat keinen Einfluss auf Ihre spätere Rente! Mit Privatversicherungen regeln Sie eine Kostenbeteiligung am Besten vertraglich.

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